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Arzmoosalm - Geschichte

Allgmein1493 Gemeinschaftsalpe sämtlicher Untertanen der Falkensteiner (Grenzbeschreibung)
Um 1800 Versteinung der Alm
1815 Ein Waldanteil wird den Arzmoosern zugeschlagen
12. Juni 1815 Vereinbarung von 106 Rechtler
RückblickSKEPTISCHE SENNERIN
Dr. von Malaisè beklagt 1951, das technische Neuerungen, die Hüttenpächter im Winter in die Hütten einbringen, vom Almpersonal nicht immer dankbar angenommen werden: "Leider verstehen die Sennen nicht immer, diese so arbeitserleichternden Einrichtungen zu schätzen. Ich denke hier vor allem an eine kleine elektrische Lichtanlage auf der Ober-Arzmoos-Alpe, die in mühevoller Klein- und Bastelarbeit von Münchner Handwerkern sinnig erdacht und mit Hilfe einer kleinen Wasserturrbine Kraft und Licht spendet. Die Sennerin - bar jedem technischen Verständnisses und aus Angst vor etwa einschlagenden Blitzen - montiert Jahr für Jahr diese Lichtquelle wieder ab, ohne zu ahnen, was für Erleichterungen sich für den Alpbetrieb erreichen lassen."
Diss. Vict. von Malaisé , S. 133
Ehem. BERGBAU
"Da im 15. Jahrhundert Bayern durch den sog. Landshuter Erbfolgekrieg seine ergiebigen Bergwerke in den Herrschaften Kufstein, Rattenberg und Kitzbühel verlor, sah es sich gezwungen, das notwendige Erz am Kampen und an den Höhen des Prientals zu schürfen." Im Inntal-Gebiet wurde dagegen "nur in der >Alpe im Tal< nach Erz gegraben. Diese moosige Alm erhielt später den Namen Arz (Erz)-moos-Alm. Das dort gewonnene Eisenerz wurde über Bayrischzell, das damals noch Margarethenzell benannt war, nach dem Schmelzofen am >Hammer< bei Fischbachau verbracht...
Die Erzförderung ging mit der Waldverwüstung Hand in Hand... Die Artmoos-Alpe erstreckte sich im 16. Jahrhundert nur bis zum Graben am Dimpfl. Graf Sigmund von Falkenstein liess den Wald gegen den Sattelberg (heute Sattel-Alm) und Mühlberg abschlagen. Das Holz wurde auf der Arzmoos-Alm verkohlt; vereinzelt sieht man noch heute Überreiste der alten Kohlstätten."
Diss. Vict. von Malaisé , S. 194
Frühere Eigentümer1. Astner Michael u. Rosa (Zum Bauernschmied), Fischbach 8. 13,53 ha 2. Dräxl Josef, verkauft an Forstverwaltung Westerndorf b. Pang: 32,59 ha 3. Feichl Anton, Steinberg-Degerndorf: 23,43 ha 4. Gruber Max, Unterflintsbach 10: 22,6 ha 5. Huber Hans, Griessenbach 24: 26,07 ha (beim Wasserfall) 6. Kern Georg (Zum Krappen), Brannenburg: 26,35 ha 7. Kern Katharina (Zum Kern), Brannenburg: 18,84 8. Kolb Niklolaus, Brunnthal 20: 7.04 ha 9. Maier Peter, Hinterleiten: 11,67 ha