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Corporate History (inkl. Historisches Archiv) der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG

Hypo-Turm
Beschreibung
Die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (kurz: HypoVereinsbank) ist einer der führenden Anbieter von Bank- und Finanzdienstleistungen in Deutschland. Sie hat gut 20.000 Mitarbeiter, mehr als 630 Filialen und über drei Millionen Kunden. Der Erfolg beruht auf Fusionen und Weiterentwicklungen.
Im Archiv der HypoVereinsbank befindet sich Material zu folgenden Banken:
- Bayerische Staatsbank (1780 bis 1971, Restbestände)
- Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank (1834 bis 1998)
- Bayerische Vereinsbank (1869 bis 1998)
- Bayerische Notenbank (1875 bis 1935)
- Bayerische Disconto- und Wechsel-Bank (1905 bis 1923)
- Vereinsbank in Hamburg (1856 bis 1974)
- Tönninger Darlehensbank, Tönning (1875 bis 1891)
- Schleswig-Holsteinische und Westbank, Husum (1891 bis 1943)
- Westholsteinische Bank, Heide (1896 bis 1943)
- Schleibank, Kappeln (1897 bis 1943)
- Schleswig-Holsteinische und Westbank, Husum (1943 bis 1968)
- Westbank, Hamburg (1968 bis 1974)
- Vereins- und Westbank (1974 bis 2005)
- teilweise Töchter bzw. Beteiligungen und teilweise kleine Banken, die mit der HypoVereinsbank oder Vorgängerinstituten fusioniert sind
- Bayerische Hypo- und Vereinsbank (seit 1998)
Die Geschichte der HVB:
Die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG ist im Jahr 1998 aus der Fusion der Bayerischen Vereinsbank (kurz: BV) mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank (kurz: Hypo-Bank) hervorgegangen. Letztere wurde 1835 auf Initiative König Ludwigs I. von Bayern als erste große deutsche Bank in Form einer Aktiengesellschaft gegründet. Hauptzweck der Gründung war die Unterstützung des Agrarkredits. Bis Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Hypo-Bank zur größten Hypothekenbank in Deutschland, auch das Pfandbriefgeschäft wuchs stark an.
Die Bayerische Vereinsbank wurde von Münchner und Augsburger Bankiers, Adligen und Geschäftsleuten im Jahr 1869 gegründet. Im Jahr 1871 wurde der Vereinsbank das Bodenkreditgeschäft erlaubt. In der Anfangszeit der Industrialisierung in Bayern im 20. Jahrhundert fanden beide Vorgängerbanken der HypoVereinsbank vielfältige Geschäftsmöglichkeiten. Beispielswiese wurde im Versicherungsgeschäft vor allem im ländlichen Bereich die Feuer- und Mobiliarversicherung vertrieben. 1920 konnte die BV die Geschäfte der Bankabteilungen der Bayerischen Handelsbank und der Vereinsbank in Nürnberg übernehmen. Dieser ersten großen bayerischen Bankenfusion folgte 1971 der Zusammenschluss der BV mit der Bayerischen Staatsbank, die 1780 von Markgraf Carl Alexander als »Hochfürstlich-Brandenburg-Anspach-Bayreuthische Hofbanco« gegründet worden war.
Der deutschlandweite Ausbau der Bayerischen Vereinsbank und der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank wurde später unter anderem durch die Fusion mit Banken aus Saarbrücken, Düsseldorf und Stuttgart forciert. 1998 fusionierten die zwei traditionsreichen Häuser, die Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank und die Bayerische Vereinsbank. Das nun unter dem Namen Bayerische Hypo- und Vereinsbank (kurz: HypoVereinsbank) fungierende Finanzinstitut integrierte 2002 die Bank Austria Creditanstalt und weitete das Netzwerk auf die zukunftsträchtigen Märkte Österreich sowie Zentraleuropa aus. Der Konzern erhielt damals den Namen HVB Group.
2005 stärkte die HypoVereinsbank durch die Integration der Vereins- und Westbank mit Sitz in Hamburg ihre Präsenz in Norddeutschland und baute so ihre Stellung in Deutschland weiter aus. Die Landwirte der Region Schleswig-Holstein zählen dabei traditionellerweise zu den Kunden der Vereins- und Westbank.
Seit 2005 ist die HypoVereinsbank Mitglied der UniCredit Group, die in Italien, Deutschland, Österreich, der Türkei, Polen sowie in weiteren zentral- und osteuropäischen Ländern mit mehr als 135.000 Mitarbeitern, 7.000 Filialen und über 28 Millionen Kunden eine führende Position einnimmt. Der heutige Name der Bank lautet: Bayerische Hypo- und Vereinsbank Member of UniCredit Group (kurz: HypoVereinsbank Member of UniCredit Group) Eine neue Kraft im europäischen Bankenmarkt ist entstanden.
Text: Mandy Weidner M.A., HypoVereinsbank Member UniCredit Group