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Heimatmuseum Lahnau-Waldgirmes

Beschreibung
Auf Initiative von Hedwig Schmidt (1914-1980) wurde das Museum im Vorfeld der 1200-Jahr-Feier der Gemeinde Waldgirmes (1971) geschaffen.
Das Hauptgebäude des Museums wurde 1840/41 als Schulhaus mit einer Lehrerwohnung für 6500 Gulden errichtet. Der klassizistische Bau stellt ein Kulturdenkmal in sich dar. Das Mauerwerk ist mächtig dick und besteht aus ca. 350.000 ungebrannten Lehmsteinen (Adoben). Bauwerke dieser Art sind in südlichen Breiten keine Seltenheit, in unserer Heimat jedoch eine Rarität. Lehmsteine vertragen naturgemäß keine Feuchtigkeit. Sie brauchen "trockenen Kopf und trockene Füße", müssen also über ein wasserundurchlässiges Fundament und über ein dichtes Dach verfügen.
Bei den beiden Scheunen handelt es sich um Gebäude, die in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts errichtet und im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms des Landes Hessen der Nutzung durch das angrenzende Heimatmuseum zugeführt wurden.
Das Museum verfügt über 470 qm Ausstellungsfläche in Gebäuden und ca. 400 qm Hoffläche, von denen 100 qm überdacht sind. 3700 Exponate sind registriert, der größte Teil auch fotografisch erfasst
Neben dem Heimatmuseum wurde von Hedwig Schmidt ein heimat- und familiengeschichtliches Archiv begründet, das ca. 900 Bände und die Stammbäume aller Waldgirmeser Familien umfaßt.