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- AgrarKulturerbe-Preis

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Heimatmuseum Schierstein

Beschreibung
Das 1988 gegründete Museum ist in der renovierten alten Hafenschule, einem stattlichen Barockbau von 1767, untergebracht. In den Räumen mit 130 qm Ausstellungfläche werdenhistorische Gegenstände, die in Schierstein gefunden wurden, ausgestellt. Dazugehören beispielsweise Tulpenbecher, Backteller und Steinbeilchen aus der Jungsteinzeit. Aus der Römerzeit gibt es vollständig erhaltene Krüge und eine Kopie der Jupitersäule von 220 n. Chr. zu sehen. Ein Original-Steinplattengrab aus Taunusquarzit aus der Frankenzeit (ca. 700 n. Chr.) ist sogar mit dem Skelett zu bestaunen. Zur Dauerausstellung gehören auch historische Grenz- und Grabsteine. Bilder vom abgerissenen Zehntenhof, der historischen Keimzelle Schiersteins (heute Erich-Kästner-Schule) und vom "Schiersteiner Strandbad" zeugen vom Leben in Schierstein im letzten Jahrhundert. Gebrauchsgegenstände und Werkzeuge aus Fischerei, Flößerei, Rheinschiffahrt, Weinbau und Landwirtschaft, Handel und Beruf vermitteln Einblicke in das Geschick und die Vielfältigkeit der wirtschaftlichen Betriebsamkeit. Nicht vergessen werden auch
die "Schiersteiner Störche", von denen Nester gezeigt werden.
Der Verein organisiert zwei bis drei Sonderausstellungen pro Jahr, für die immer echte Schiersteiner Exponate zusammengetragen werden.
Aus agrarkultureller Sicht besonders interessant sind die Aspekte Fischer, Flößer, Schiffer und Weinbauer in der Dauerausstellung.